
auf der Homepage des
Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasiums
im Bezirk Pankow von Berlin.
Aktuelles
Auftritt von Schüler:innen unseres Orchesters beim jährlichen Schulmusiken-Konzert des DSO Berlin
Am Sonntag, dem 22. März, traten zwei Kammermusik-Ensembles unserer Schule beim Schulmusiken-Konzert des Deutschen-Symphonie-Orchesters in der Villa Elisabeth auf. Gemeinsam mit fünf weiteren musikorientierten Gymnasien der Stadt präsentierten die Schüler:innen die Ergebnisse ihrer intensiven Probenarbeit der vergangenen Wochen und Monate. Unter der Anleitung ihrer DSO-Coaches Martin Kögel und Eva-Maria Schönweiß erarbeiteten sie den 2. Satz aus dem Streich-Sextett von Alexander Borodin, das Menuett aus der Sonate Nr. 1 für 3 Flöten von Johann Scherer und den 3. Satz aus dem Flötentrio von László Zempléni.
In diesem Jahr nahm das FMBG erstmals an diesem besonderen Education-Projekt teil, bei dem die Schüler:innen mit professionellen Musiker:innen zusammenarbeiten konnten – eine wertvolle und inspirierende Erfahrung.
Ein herzlicher Dank gilt unseren engagierten Schüler:innen für ihren Einsatz und die zahlreichen Extraproben. Sie haben unsere Schule hervorragend vertreten und können darauf sehr stolz sein!
Glänzender Auftritt in der Berliner Philharmonie
Mit dem Titel „Rocket Man“ von Elton John hat der große Chor unserer Schule bei der Liederbörse überzeugen können.

Foto: Jakob Tillmann
Unter dem Motto »Sternenglanz und Donnergrollen« haben am Dienstag 500 Berliner Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin, der Dirigentin Anne Kohler und der Liederbörsenband den Kammermusiksaal der Philharmonie zum Beben gebracht.
Mit dabei waren unter anderem junge Sängerinnen und Sänger vom Rosa-Luxemburg-Gymnasium, vom Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium und vom John-Lennon-Gymnasium.
Chöre aus 10 Berliner Oberschulen vereinten sich in einer XXXL Besetzung zu Mozarts »Dies irae«. Was für ein Zauber, was für ein schönes Event!
Vielen Dank an alle Beteiligten und an unsere Schulleitung, ohne deren Engagement ein solches Erlebnis nicht möglich wäre. Besonderer Dank aber geht an die Schülerinnen und Schüler des Abitur-Jahrgangs. Trotz Prüfungsstress und Motto-Woche waren sie dabei und haben den Chor zum Leuchten gebracht!
Diplomacy in Action – FMBG-students at Model United Nations
Four students from 11th grade took part in BERMUN2, one of the biggest Model United Nations conferences in Europe. MUN is an educational simulation of UN committees where participants act as diplomats representing assigned countries. The conference took place at the Konrad Adenauer Stiftung in Berlin and was organized by the John F. Kennedy School. We represented Canada and Belgium and spent several days debating about “decolonization” with students from seven different countries, one delegation even traveled as far as from Rwanda.
During the conference, we gave speeches, discussed different points of view, and worked together with other delegations to write resolutions. It was really interesting to see how demanding international politics are and how much negotiation and teamwork is needed to find solutions.
One of the highlights was listening to the guest speakers, for example the ambassador of Namibia to Germany, Jerobeam Shaanika, who illustrated the difficult relationship between former colonizer Germany and Namibia. It was inspiring to hear from people who actually work in diplomacy and to learn more about current challenges.
Overall, BERMUN was a very interesting experience. We learned a lot, improved our public speaking skills, and gained more confidence in debating in English.
Carla McCormick, Sophie Utz, Elisa Albertshofer, Elina Bessonova with Fr. Schonhöft (teacher)
FMBG beim Finale des Berliner Crosslaufs
Auch in diesem Jahr hatte sich unsere Schule wieder mit 15 Schülerinnen und Schülern für das Finale des Berliner Crosslaufs qualifiziert. Trotz einiger krankheitsbedingter Absagen konnten wir wieder mit einem starken Team im Stadion Rehberge bei bestem Wetter antreten. Und auch wenn diesmal keine Platzierung errungen wurde, alle haben ihr Bestes gegeben und hatten viel Freude beim Kräftemessen.
Wir freuen uns auf das kommende Jahr und über ebenso rege Teilnahme der Schülerschaft an den Vorausscheidungen.
Sport frei!
R. Schultz & M. Ritter vom Fachbereich Sport
Besuch an der TU Berlin zum π-Tag (13.03.2026)
Ausnahmsweise einen Tag vor dem π -Tag (14.03.) lud das Mathematikforschungszentrum MATH+ interessierte Schüler:innen ab der 10. Klasse an die TU Berlin ein. Der Mathematik-LK von Frau Buchholz nahm teil und konnte spannende Einblicke in die Welt der Mathematik gewinnen.
Im Hörsaal des Matheinstituts berichtete Demian Goos (Mathematische Physik, HU Berlin) von einem echten „Mathekrimi“, den er in den letzten Monaten erlebt hat. Seine Beweisführung konnte auch die Jury überzeugen – die aus zwei freiwilligen Schüler:innen aus dem Publikum bestand. Das überraschende Ergebnis: Der für seine Erkenntnisse zur Unendlichkeit berühmte Mathematiker Georg Cantor hat für einen Aufsatz von 1874 von seinem Brieffreund, Richard Dedekind, abgeschrieben [1]!
Im zweiten Vortrag führte Lena Weis (Diskrete Mathematik/Geometrie, TU Berlin) in die tropische Geometrie ein – eine verdrehte Welt: Bei „Mal“ wird addiert und bei „Plus“ wird das Maximum/Minimum berechnet. So können in der Biologie – durch ein Verfahren namens „tropisches k-means clustering“ mögliche Stammbäume aus tausenden genetischen Daten rekonstruiert werden. Am Ende wurde auch geklärt, warum das Teilgebiet der Geometrie „tropisch“ heißt. Die Erklärung ist einfacher, als man denkt: Ein Mathematiker, der sich zur Zeit der Entstehung dieses Gebiets intensiv damit beschäftigte, lebte in Südamerika – also in den Tropen.
[1]: 04.03.2026: Georg Cantor: Dedekind, die Unendlichkeit und das Plagiat - Spektrum der Wissenschaft
Der Musik-Leistungskurs zu Besuch im Kulturhaus der indonesischen Botschaft 🎶
Am 13.03.2026 nahm der Leistungskurs Musik von Frau Gatemann an einem beeindruckenden Workshop zur Gamelan-Musik im Kulturhaus der indonesischen Botschaft teil. Damit fand das Semesterthema „Musik verschiedener Kulturen“ einen besonders gelungenen Abschluss.
Die Schülerinnen und Schüler konnten die traditionellen Instrumente nicht nur kennenlernen, sondern auch selbst ausprobieren. Schon beim ersten Gong war die Begeisterung deutlich zu spüren – ein echtes Highlight!
Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein, der dieses Projekt finanziell unterstützt und damit möglich gemacht hat.
Erfolgreicher Volleyball-Tag
Ein sportlich rundum gelungener Tag liegt hinter unseren Volleyball-Teams: Bei der Mixed-Meisterschaft der Pankower Oberschulen zeigten unsere Schülerinnen und Schüler beeindruckende Leistungen und großen Teamgeist.
Besonders herausragend spielte unsere Sek I, die das gesamte Turnier über ungeschlagen blieb und sich verdient den Meistertitel sicherte. Mit souveränem Auftreten und großem Zusammenhalt ließ das Team der Konkurrenz keine Chance.
Auch unsere Oberstufenmannschaft überzeugte mit einer starken Turnierleistung. In spannenden und teils sehr knappen Spielen kämpfte sich das Team bis ins Finale vor. Dort fehlten am Ende lediglich zwei Punkte zum ganz großen Erfolg – dennoch ist der Vize-Meistertitel ein beeindruckendes Ergebnis, auf das alle Beteiligten stolz sein können.
Wir gratulieren beiden Teams herzlich zu ihren großartigen Leistungen!
FACES OF MINDS - ein Workshop der Klasse 7e
Am ersten Tag nach den Winterferien hatten wir, die Klasse 7e, mal Kunstunterricht außerhalb der Schule – eine schöne Abwechslung und eine Gelegenheit, etwas gemeinsam zu unternehmen. Wir fuhren zum Kunst Haus Mitte, wo die Ausstellung faces of mind (17. Januar bis 11. April 2026) stattfand. Über 200 Werke aus Malerei, Zeichnung, Skulptur und Fotografie aus fünf Jahrzehnten zeigten, dass es hier nicht um klassische Porträts geht, sondern um ein Experimentierfeld zwischen Form, Emotion und Identität.
Schon beim Betreten fiel auf, dass viele Gesichter und Köpfe verfremdet, reduziert oder in Schichten angelegt waren; manches war nur zu erahnen. Die Darstellungen wirkten mal traurig, mal geheimnisvoll, manchmal fast bedrohlich.
Besonders interessant war, wie die Künstler:innen innere Prozesse sichtbar machen. Masken, Verzerrungen und Überlagerungen machten deutlich, dass Gesichter nicht nur äußeres Erscheinungsbild, sondern auch Ausdruck von Rollen, Verletzlichkeit, Selbstbestimmung und Emotionen sind. Die Ausstellung zeigte, wie Künstler:innen ihr inneres Selbst ausdrücken und wie Betrachtende darauf reagieren. Gleichzeitig wurde deutlich, dass „Gesicht“ im übertragenen Sinn auch die Rollen meint, die wir in sozialen Situationen einnehmen – die Seiten von uns, die wir zeigen oder verbergen.
Nach dem Rundgang wurden wir selbst kreativ. Wir gestalteten Collagen zum Thema „Gesichter“ und arbeiteten mit verschiedenen Bild- und Textmaterialien. So konnten wir eigene Facetten, Gedanken und Rollen sichtbar machen. Jede Collage behauptete ein „Gesicht“ – nicht als äußeres Porträt, sondern als künstlerischer Ausdruck dessen, wie wir uns selbst sehen und wie wir in sozialen Situationen auftreten. Die Erfahrung machte deutlich, wie Kunst ein Resonanzraum zwischen innerer Wirklichkeit und äußerer Gestalt sein kann und wie vielfältig menschliche Identität sichtbar werden kann.

Treffpunkt Kulturinsel