Aus den Ecuadorianischen Anden in den Prenzlauer Berg

Die deutsche Schule Stiehle in Cuenca liegt östlich der UNESCO-Weltkulturerbestadt Cuenca am Rio Tomebamba in den ecuadorianischen Anden. Sie wurde 2002 gegründet und ist das Ergebnis einer Initiative engagierter ecuadorianischer Eltern. Benannt wurde sie nach dem deutschen Architekten und Priester Johannes Baptista Stiehle (1829–1899), der in Cuenca als Baumeister aktiv war.

Zunächst entstand ein Kindergarten, später eine Schule mit Primar- und Sekundarstufe, eine Einrichtung in der die Kinder bis zum Abitur gemeinsam lernen können. Die Schule ist durch die Unterstützung des Deutschen Konsulats eine der beiden landesweit existierenden Schulen mit internationalem Abschluss.

Außerdem ist sie Teil der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH). PASCH ist eine Initiative des Auswärtigen Amts und wird von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Goethe-Institut, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz umgesetzt. Die Initiative will Interesse und Begeisterung für Deutschland wecken, junge Menschen zum Deutschlernen motivieren und weltweit vernetzen. Mittlerweile sind 2000 Schule beteiligt. 

 

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